Mein persönlicher Beitrag zum Klimaschutz
In meiner Funktion als Mitglied des Umweltausschusses im Europäischen Parlament habe ich in meiner täglichen Arbeit oft mit dem Thema Klimaschutz und Energiepolitik zu tun. Oft bekomme ich in Diskussionsrunden oder in Gesprächen mit Besuchergruppe die Frage gestellt, was denn mein persönlicher Beitrag zum Schutz des Klimas ist. Diese Frage möchte ich Ihnen im nachfolgenden Text beantworten:
Als Europaabgeordneter bin ich oft auf das Flugzeug als Verkehrsmittel angewiesen. Jeder Flug trägt jedoch zur Klimaerwärmung bei. Ich fliege deshalb „atmosfair“. Das bedeutet, dass ich für die verursachten Emissionen freiwillig einen Mehrbetrag zahle. Das Geld wird dann zum Beispiel in Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Energiesparprojekte investiert, um dort die Menge Treibhausgase einzusparen, welche ich mit meinem Flug verursacht habe. Ich nutze den Service der Atmosfair gGmbH.
Da ich in einer ländlichen geprägten Region wohne, bin ich auf einen eigenen PKW angewiesen. Beim Kauf eines Fahrzeuges achte ich in erster Linie auf dessen Verbrauch und somit auf die CO2-Emissionen. Mein Passat Variant Blue Motion ist mit einem Dieselpartikelfilter ausgestattet und hat einen CO2-Ausstoss von 137 Gramm pro Kilometer.
Auf dem Dach meines Hauses und der Garage habe ich eine Fotovoltaikanlage installiert, die insgesamt eine Leistung von 12,7 Kilowatt hat, ohne klimaschädliche Emissionen zu erzeugen. (Foto) Aber auch mein Warmwasser wird durch eine Solarthermieanlage in den Sommermonaten erwärmt.
Diese Beispiele verdeutlichen, dass der persönliche Beitrag zum Klimaschutz nicht den Verzicht auf Lebensqualität und hohe Kosten bedeuten muss. Im Gegenteil. In Anbetracht der steigenden Preise für Energie rentieren sich die Investitionen in relativ kurzer Zeit. Wichtig ist, dass jeder seinen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann!















